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Externe Umfragen und Projekte

Umfrage-Analyse abgeschlossen: Einschätzung des peristomalen Hautzustandes und Verwendung spezifischer Assessmentinstrumente durch (spezialisierte) Pflegefachkräfte

Die Umfrage wurde von 134 potenziellen Probanden aufgerufen und die initiale Drop-Out-Rate der potenziellen Probanden, welche die Umfrage nicht weiter bearbeitet haben, betrug 10,4% (N=14), sodass 120 gültige Fälle (N=120) eruiert werden konnten. Dies entspricht einer Gesamtrücklaufquote von 8,5%. Bezüglich der primären Zielgruppe der Mitglieder der FgSKW (Pflege) konnte eine Rücklaufquote von 27% verzeichnet werden.
Hierdurch ermöglicht die vierwöchige Befragung von Pflegefachkräften und PflegeexpertInnen für Stoma, Kontinenz und Wunde (PExSKW) eine erste Deskription pflegerischer Praxis bei der Einschätzung des peristomalen Hautzustandes (psH) sowie Nutzung von Assessmentinstrumenten.
Die Teilnehmenden wiesen eine mit durchschnittlich 29 Jahren hohe Berufserfahrung auf, arbeiteten vorwiegend im Akutstationären Setting sowie unmittelbar mit Betroffenen (93,3%). Es hatte großteilig (>80%) bereits eine vertiefte Auseinandersetzung mit der Thematik stattgefunden.
Die aktuelle Praxis der psH-Erhebung bei den Befragten kann folgendermaßen charakterisiert werden:
 Derzeit erfolgt die Einschätzung des psH in der beruflichen Praxis der Teilnehmenden vorrangig durch Pflegende (61,3%) mit einem Schwerpunkt auf spezialisierte Pflegefachkräfte (89,2%). Die Einschätzung durch Ärztinnen und Ärzte erfolgt in ca. ¼ der Fälle, sehr selten ist ein interdisziplinäres Team involviert.
 Die Einschätzung wird bei 68,8% der Befragten regulär bei jedem Kontakt vorgenommen. Eine Erhebung nach definiertem Intervall ist vergleichsweise selten.
 In knapp der Hälfte (44,6%) aller Fälle erfolgt die Dokumentation in einem separaten Wund-oder Stomadokument. Instrumente in schriftlicher oder digitaler Form sind ebenfalls häufiger (39,3%) vertreten.
Bezüglich der Kenntnis und Nutzung spezifischer Assessments durch die Befragten lässt sich feststellen, dass
 der LSD-Score einem Großteil der Probanden (72,5%) und auch das SACS-Instrument mit 65,8% bekannt sind. Darauf folgt mit 40% das Ostomy-Skin-Tool (OST).
 nur 6,7% der Probanden angaben, kein Assessment-Instrument zu kennen.
 67% der Teilnehmenden in ihrer Berufsausübung keines der genannten oder sonstigen Instrumente nutzen. Der LSD-Score ist mit 12,5% das verbreitetste Tool.
Bezugnehmend auf die Literatur (vgl. LeBlanc et al., 2019; O’Flynn, 2019) muss auch innerhalb der Stichprobe konstatiert werden, dass sich bislang keines der verfügbaren Instrumente weithin durchsetzen konnte. Die Einschätzung des psH wird als bedeutend empfunden und erfolgt in vielen Aspekten bereits gemäß internationaler Empfehlungen, lässt jedoch keinen einheitlichen Standard erkennen. Diesen (möglichst interdisziplinär und sektorenübergreifend) zu entwickeln stellt eine Implikation für Pflegewissenschaft und -Praxis dar.
Schlagwörter: Stoma, peristomale Haut, Hautkomplikationen, Assessment, Einschätzung, Pflege
Literatur
LeBlanc, K., Whiteley, I., McNichol, L., Salvadalena, G. & Gray, M. (2019). Peristomal Medical Adhesive-Related Skin Injury. J Wound Ostomy Continence Nurs 46 (2), 125–136.
O’Flynn, S.K. (2019). Peristomal skin damage: assessment, prevention and treatment. Br J Nurs. 28 (5), 6–12

Studie zur derzeitigen Einschätzung des peristomalen Hautzustandes und Verwendung spezifischer Assessmentinstrumente

Sehr geehrte Damen und Herren, Berlin, 02.05.2019
mit freundlicher Unterstützung durch den Verein zur Förderung der Forschung in der Pflege e.V. (FöFoP) und die Fachgesellschaft Stoma, Kontinenz und Wunde e.V. führe ich im Rahmen meiner Masterarbeit eine Studie zur derzeitigen Einschätzung des peristomalen Hautzustandes und Verwendung spezifischer Assessmentinstrumente durch Pflegefachkräfte, insbesondere Pflegeexperten für Stoma, Kontinenz und Wunde durch und erstelle parallel dazu eine systematische Übersichtsarbeit zu international verfügbaren Instrumenten.

Ich bin Studentin im Master-Studiengang Pflegewissenschaft/Pflegemanagement mit Schwerpunkt ANP an der Ernst-Abbe-Hochschule Jena.
Durch meine Tätigkeit als Advanced Practice Nurse im Bereich Wund- und Stomaberatung sowie Kontinenzförderung an einer deutschen Uniklinik sind mir unterschiedlichste Vorgehensweisen und Qualität der Einschätzung des peristomalen Hautzustandes begegnet. Da bis zu 70% der Menschen mit Uro- oder Enterostoma über den Behandlungsverlauf eine Hautkomplikation erfahren, die u.U. zu einer Beeinträchtigung von Lebensqualität und Autonomie führen kann, stellen Sie als Pflegefachkräfte und Pflegeexperten eine wichtige Ressource in deren Entdeckung und Therapie dar. Aus diesen Überlegungen entwickelte sich o.g. Forschungsvorhaben.
Jetzt sind Sie gefragt! Um die aktuelle Praxis bestmöglich abbilden zu können bitte ich Sie herzlich um die Teilnahme an meiner ca. 10-minütigen Online-Umfrage im Zeitraum 06.05. – 31.05.2019 unter folgendem Link:
https://www.umfrageonline.com/s/peristomal

Was haben Sie davon? Gerne stelle ich Ihnen die Ergebnisse der Befragung sowie der Übersichtsarbeit als kurze Zusammenfassung zur Verfügung.
Des Weiteren haben Sie, auf freiwilliger Basis, die Möglichkeit an einem Gewinnspiel teilzunehmen, bei dem unter allen Teilnehmenden am 08.06.2019 zwei Amazon-Gutscheine à 50,00 Euro verlost werden.
Die hierzu benötigten E-Mail-Adressen werden unter Beachtung des Datenschutzes ausschließlich zu diesem Zweck verwendet, keinesfalls an Dritte weitergegeben und im Anschluss an die Verlosung umgehend vernichtet.
Die Teilnahme an der Befragung ist selbstverständlich freiwillig und alle getätigten Angaben werden unter Wahrung Ihrer Anonymität sowie Gewährleistung des Datenschutzes erhoben und analysiert. Sensible Personendaten werden nicht erhoben.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne unter tina.ellerhausen@stud.fh-jena.de zur Verfügung.
Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung,
Tina Ellerhausen,
BScN, MScN (cand.), Pflegeexpertin APN

Umsetzung der pflegerischen Patientenedukation in der chronischen Wundversorgung.

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

 

im Rahmen meiner Bachelor-Arbeit untersuche ich die Umsetzung der pflegerischen Patientenedukation in der chronischen Wundversorgung.

Unter Patientenedukation wird die Information, Beratung, Anleitung und Schulung der Patienten und deren Angehörigen verstanden. Durch Edukation sollen Patienten und deren Angehörige in ihren gesundheitsbezogenen Selbstmanagementkompetenzen gestärkt werden. Sie sollen befähigt werden, eigene Strategien zu entwickeln, um mit ihrer Erkrankung leben zu können und aktiv an der Behandlungsgestaltung mitzuwirken.

Ich bitte alle interessierten Pflegefachkräfte in Deutschland, die – unter anderem – im Bereich chronischer Wundversorgung tätig sind, an meiner Umfrage teilzunehmen.

Mit dem untenstehenden Link oder Barcode gelangen Sie zur Online-Umfrage und erhalten weitere Informationen. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich ca. 10 Minuten Zeit nehmen, um den Fragebogen auszufüllen. Die Umfrage ist bis zum 02. September online geschaltet.

 

Herzlichen Dank für die Unterstützung!

Michaela Wiese

 

 

https://ww2.unipark.de/uc/miwiese_Apollon_Hochschule_Breme/f74b/

 

 

 

 

Der FöFoP e.V.

Der Verein zur Förderung der Forschung in der Pflege, kurz FöFoP e.V. befasst sich im Schwerpunkt mit der Förderung und Durchführung von Forschungsprojekten zu den Themen: Stomatherapie, Kontinenzversorgung und Wundmanagement.